Pendeln zwischen Schweiz und Deutschland

Seit nun mehr über fünf Monate pendel ich zwischen Deutschland und der Schweiz genauer gesagt zwischen Bad Langensalza (Thüringen) und Luzern (Zentralschweiz). Ich habe seitdem etwa 40 Flüge und jede Menge Meilen gehabt. Seit dem zweiten Aufenthalt in der Schweiz fliege ich mit KLM Royal Dutch Airlines über Amsterdam oder Paris nach Zürich und fahre von da aus weiter mit dem Zug (etwa eine Stunde) nach Luzern. Ich fliege also regelmäßig von Fr. bis So. dahin um auch meinen beruflichen Erfolg mit der eigenen Firma in eine etwas andere Bahn zu lenken. Qualität wird in der Schweiz meist deutlich besser bezahlt als in Deutschland und so macht das arbeiten einfach deutlich viel mehr Spass, weil zwischen dem ganzen hin und her bleibt noch mehr übrig als das der Fall in Deutschland ist.

Oft musste ich feststellen das Schweizer teilweise nicht gerade gut auf Deutsche zu sprechen sind, jedoch sollte man erwähnen, dass die Schweiz ein sehr internationaler Ort ist und dort quasi alle Länder vertreten sind.

Folgende Missgeschicke sind mir seither passiert:

1. Bei einer Übernachtung direkt in Zürich im Novotel Airport/Messe habe ich mir beim Check-Out ein Tram-Ticken (Strassenbahnticket) verkaufen lassen. Bei Antritt der Fahrt hätte dieses mit einem Zeitstempel versehen werden müssen. Bei der fünf minütigen Fahrt zum Flughafen Zürich (Airport Zurich) wurde ich von einem Kontrolleur als Schwarzfahrer bezeichnet, weil eben dieser Zeitstempel fehlte. Ich versuchte ihm klar zu machen, das ich nicht wusste das dieses Ticket abgestempelt werden müsse und habe ihm im gleiche Moment die Tickets von den Vortagen gezeigt, welche alle am Automaten gezogen wurden und ein automatischen Zeitstempel enthielten. Ungeacht dessen wurde er sehr unfreundlich und man merkte ihm an, dass er nicht gut auf deutsche Staatsbürger zu sprechen war. Am Züricher Flughafen selbst lies er sich so viel Zeit, dass ich Schlussendlich meinen Flug nach Amsterdam und somit auch meinen Flug nach Frankfurt verpassen sollte. Meine Mitteilung, dass mein Flug gleich ginge lies ihn kalt. Unter anderem kam Aussagen wie „Dann nehmen Sie einen anderen Flug“. Beim Check-In am Automaten wurde mir dann mitgeteilt das der Check-In geschlossen sein. Nun musste ich also einen anderen Flug buchen oder mit dem Zug fahren. Ich entschied mich für den Zug, welcher zur gleichen Zeit wie meine reguläre Ankunftszeit in Bad Langensalza eintraf. Neben den 80 Sfr. Für das „Schwarzfahren“ musste ich 150 Euro für den Zug nach Hause bezahlen und 8 STUNDEN mit der späten Deutschen Bahn AG fahren.

2. Auf Beschwerden meines Vaters, welchem ich immer eine Stange Zigaretten aus Zürich mitbrachte, wollte ich ihm zwei Stangen statt einer Stange Zigaretten mitbringen. Da man in Europa (abgesehen von den Kanarischen Inseln) Zigaretten überhaupt kaufen kann, ging ich von der Regulierung von drei Stangen also 600 Zigaretten aus. Am Flughafen Frankfurt stellte sich nun heraus, dass es erlaubt ist eine Stange einzuführen. Gut, in etwa 60 Euro zahlte ich nun an den Zoll der genau mich rauszog. Durch meine Wahrheitsgemäße Angabe wurde keine weitere zusätzliche Strafgebühr berechnet. Den lange zuvor gebuchten Zug mit Sparticket habe ich durch diese Kontrolle verpasst und durfte erneut 58 Euro für die Zugfahrt nach Hause bezahlen.
Sicher muss man diese Dinge auch einmal erlebt haben um die geschäftliche Reise noch etwas besser zu planen. Mehr und mehr Flugmeilen sowie Destinationen sorgen für entspannteres Reisen, da man mit der Zeit ein Gefühl für das ganze entwickelt.

Klar ist, das ich weiterhin mit KLM Royal Dutch Airlines sowie Air France fliegen werde, denn Service und Freundlichkeit wird hier sehr groß geschrieben.

Ein paar Aviation-Fakten: KLM ist derzeit mit dem Flughafen AMS die meist genutzte Airline bzw. der meist genutzte Flughafen in meiner Flugstatistik. CDG ist in meinen Augen ein sehr alter Flughafen mit schlechtem Service. Connection-Flights werden hier oft in einem anderen Terminal fortgesetzt, hierfür muss man erneut durch den Sec. Check, welcher von den Bediensteten sehr lapidar durchgeführt wird.

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