Tag 2: Trampen nach Italien

Nach einer zum Glück trockenen Nacht, wachen wir gegen 09:00 Uhr bei wunderschönem Wetter auf. Bei solch einem Wetter kann der Tag ja nur super werden…

München Vaterstätten

München

Nachdem das Zelt abgebaut war, haben wir uns auf den Weg gemacht die Hygiene nicht ganz zu kurz kommen zu lassen und haben eine Truckerdusche Dusche am Rasthof genommen. Nachdem diese extra für mich aufgeschlossen wurde und 2 Euro gekostet hat, habe ich Christian gleich danach hingeschickt und siehe da, die Dusche war noch offen ;).

Fertig geduscht wunderte sich der Toiletten-Mann ein wenig, da er ja mich erwartet hatte :D.

Bevor wir so richtig in den Tag starten wollten, war für Christian erstmal Kaffee kochen angesagt. Top-Fit sollte es nun endlich losgehen und wir stellen uns mit dem Schild „Innsbruck“ an die Ausfahrt der Raststätte. Nach Stunden des wartens und verschiedensten ausprobierten Stellen mussten wir erstmal etwas zu Mittag essen. Es gab Instantnudeln vom Chinesen, die mir mein Dad noch mit auf den Weg gab und uns das Gefühl gaben der Mund würde brennen, da diese dermaßen scharf waren.

Fertig gegessen setzten wir uns wieder an die Ausfahrt und kaum 10 Minuten später fanden wir gegen 15 Uhr den ersten Fahrer der uns ca. 50 KM Richtung Innsbruck mitnahm. Er war ebenfalls schnell unterwegs und erzähle, das er seine Freundin in Salzburg besuchen wolle und aus Nürnberg komme.

An der nächsten Raststätte rausgelassen sahen wir wenigsten schonmal die Berge und freuten uns darüber. Hier ließe es sich sogar eine Nacht aushalten dachten wir.

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Wie wir uns unterhielten stellten wir fest, das dieses Schild bis jetzt sehr wenig gebracht hatte und liefen zu den Parkplatzen um Leute „anzuquatschen“. In diesem Moment fuhr ein Seat VAN Fahrer (Deutscher der in der Schweiz lebt) und bat uns an ein Stück mitzunehmen. Wir sagten gleich zu und er machte für uns extra einen Umweg von guten 15 KM.

Jetzt standen wir hier, nicht weit von der Grenze zu Österreich entfernt mitten in der „Pampa“. Nach einigen Minuten entschloss ich mich dann zu einem Haus zu laufen um zu fragen ob von hier ein Zug fahren würde. Der Mann war ohne Nachfrage bereit uns dorthin zu fahren. Auf dem Weg zum nächsten Ort erzählten wir ihm, das wir auf dem nach Italien seien und noch ein ein ganzes Stückchen vor uns hätten. Plötzlich sagte fragte er, ob es für uns nicht einfacher sei, wenn er uns bis zur Grenze an den Rasthof fahren würde. Wir willigten natürlich ein und ehe wir uns versahen waren wir auch schon da.

Richtung Innsbruck

Trampen_Fahrer

Angekommen wollten wir uns erstmal ausruhen und wurden auf einmal von zwei LKW-Fahrer angesprochen die uns anboten uns bis Innsbruck mitzunehmen, jedoch getrennt in zwei LKW´s was uns nicht ganz soooo recht war.Also setzten wir uns an die Tankstelle und fragten ein paar Leute ob sie uns mitnehmen würden. Jedoch die erste halbe Stunde ohne Erfolg. Später kam jedoch einer davon (Jürgen) zurück und bot uns an, das wir doch bei ihm mitfahren könnten.Kurz bequatscht wo wir und er hinwollten und es war klar das wir gerne bis zu seinem Ziel (Ravenna in Italien) mitfahren würden. Er willigte ein und wir unterhielten uns die Fahrt über sehr gut. Er war fix unterwegs und so waren wir gegen 23 Uhr in Ravenna an einem Hostel, was er extra für uns herraussuchen ließ.

Richtung_Italien

Italien

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Dort angekommen waren wir total happy und uns wurde klar, was wir doch für ein Glück gehabt haben.

An dieser Stelle nochmal DANKE AN JÜRGEN.

2 Gedanken zu „Tag 2: Trampen nach Italien

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